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Ein Frauen-Nachttaxi für Freiburg

Andere Städte machen es vor.
Ein Frauen-Nachttaxi für Freiburg

Viele Frauen, die in Freiburg ausgehen, fühlen sich unsicher, wenn sie an den nächtlichen Heimweg denken. Dies ist keine neue Entwicklung, aber die beiden furchtbaren Sexualstraftaten der letzten Monate haben diesen Umstand wieder sichtbarer gemacht und – nicht zuletzt durch die sensationsheischende Berichterstattung der Badischen Zeitung – auch verstärkt. Die Bedrohung durch sexuelle Gewalt kann gerade nachts viele öffentliche Orte für Frauen zu angstbesetzten Räumen machen.

Ehre nur, wem Ehre gebührt

Die Debatte um die Umbenennung der teilweise unsäglichen Straßennamen in Freiburg ist wichtig und darf nicht aufhören. Wir von JPG sehen Straßennamen als eine Ehrung an und fordern daher weiterhin, dass auch die Straßen der B-Kategorie umbenannt werden.
Ehre nur, wem Ehre gebührt

Eine Ideologie wie der Antisemitismus ist mehr, als einfach nur ein Teil einer Persönlichkeit. Eine solche Haltung begründet ein ganzes Weltbild und alles kann davon berührt werden: Die Wahl des Lieblingsvereins, der eigenen Freunde oder einer Partei. Sie muss sich aber nicht in allen Bereichen des Lebens niederschlagen. So gibt es viele Beispiele von erklärten AntisemitInnen, die jüdische FreundInnen hatten. Wir können die Menschen nicht mehr kennenlernen, wir können sie nur anhand ihrer Äußerungen und Taten bewerten.

Die Funde haben emotionalen Wert - der lässt sich nicht rationalisieren

Simons Rede zum Platz der Alten Synagoge
Die Funde haben emotionalen Wert - der lässt sich nicht rationalisieren

Sehr geehrte Damen und Herren, 
sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

es gibt eine Sache, die mich in den letzten Wochen bei diesem Thema am meisten umgetrieben hat. Was ich für einen der Hauptgründe dieses schwelenden Konflikts zwischen jüdischen Gemeinden, Hinterbliebenen und der Stadtverwaltung halte, und was mich immer wieder im Gespräch mit Stadträten aus anderen Fraktionen oder der Hauptausschusssitzung gestört hat, ist eine latente Unsensibilität gegenüber dem Sachverhalt.

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Wir von JPG sehen Straßennamen als eine Ehrung an und fordern daher weiterhin, dass auch die Straßen der B-Kategorie umbenannt werden.
Die Debatte um die Umbenennung der teilweise unsäglichen Straßennamen in Freiburg ist wichtig und darf nicht aufhören. Wir von JPG sehen Straßennamen als eine Ehrung an und fordern daher weiterhin, dass auch die Straßen der B-Kategorie umbenannt werden. Eine Ideologie wie der Antisemitismus ist mehr...
jpg-freiburg.de
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Wir freuen uns, dass zukünftig weniger Straßen in Freiburg nach Antisemiten, Mördern und Frauenhassern benannt seien werden.
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Simon zur Umbenennung der Straßennamen: "Die erklärenden Schilder müssen schonungslos sein, alles andere wird der Sache nicht gerecht."
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Simon zum Platz der Alten Synagoge: "Mit ihrem unsensiblen Verhalten trägt die Verwaltung selbst Schuld an der Emotionalität des Diskurses."
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Simon zum Platz der Alten Synagoge: "Mit ihrem unsensiblen Verhalten trägt die Verwaltung selbst Schult an der Emotionalität des Diskurses."
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Simon hat für Fudder einen Gastbeitrag geschrieben: http://fudder.de/meine-meinung-das-artik-muss-in-schmitz-katze-ziehen-x1x
Schmitz Katze ist insolvent, womöglich muss der Club zum Jahresende schließen. Wie geht es dann weiter? Stadtrat Simon Waldenspuhl erklärt im Gastbeitrag, warum er findet, dass das Jugendkulturzentrum Artik an der Haslacher Straße einziehen sollte.
fudder.de
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Anlässlich des 10. Jahrestages der verhinderten Privatisierung des stadteigenen Wohnraumes findet am Samstag die große MieterInnen Demo statt. Eure Unterstützung ist gefragt! SA 12.11. - 13:00 Uhr - Johanneskirche
Demo zum 10 Jährigen Bürgerentscheid gegen den Verkauf der Freiburger Stadtbau https://www.rechtaufstadt-freiburg.de/2016/10/demo-12-11-wem-gehoert-die-stadt-bezahlbarer-wohnraum-ist-die-halbe-miete/
Wem gehört die Stadt? Bezahlbarer Wohnraum ist die halbe Miete
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Kluge Worte vom Kollegen Beck!
Platz der Synagoge: Volker Beck von der grünen Bundespartei wendet sich in diesem Brief kritisch an die Stadt Freiburg. Zur Vollständigkeit neben dem Brief Volker Becks der Brief Francois Blums - eines Nachkommen der wenigen Überlebenden - an die Fraktionen im Gemeinderat. . Die Fundamente der alten Synagoge wurden gegen den einhelligen Protest beider jüdischer Gemeinden in Freiburg, auch der liberalen Gescher-Gemeinde, zerstört, um einen "Ort des Gedenkens" in Form eines bereits als "Hundeklo" verspotteten Brunnens zu bauen, den sich die beteiligten Planer offenbar nicht nehmen lassen wollen. Auch wenn die echten Fundamente unter Glas - wie von Freiburgs jüdischer Gemeinde vorgeschlagen - ein weitaus authentischerer Ort des Erinnerns geworden wären. Doch das Rathaus stellt bis heute Einzelmeinungen u.a. eines ehemaligen Rabbiners gegen den Protest und behauptet, daß es eine Gruppe "liberaler junger Juden gäbe", welche mit der Planierung einverstanden sind. Diese Version wird auch von der den Diskurs dominierenden Lokalpresse "BZ" verbreitet. Wir konnten, wie auch die Lokalpresse, diese angebliche Gruppe nicht recherchieren. . Spätestens mit dem Brief von Volker Beck dürfte der Skandal überregionale Bedeutung erlangt haben, so daß nun mit den offen gehandelten Fakten argumentiert werden sollte: Der Abriss erfolgt nicht aus "denkmalpflegerischer Notwendigkeit" ("zerbröselnde Steine"), sondern weil Fördergelder in einem entsprechenden Zeitrahmen ausgegeben werden müssen. Dafür wollen die Ämter keinen Baustopp riskieren und Amtsleiter Ueckermann wirft die Vorsitzende der jüdischen Gemeinde, Frau Katz, auch schon mal persönlich von der Baustelle, damit dieser Plan umgesetzt werden kann. Mangels Erwähnung in der Lokalpresse wird auch dieses unglaubliche, sogar von der Pressestelle des Rathauses zugegebene Verhalten eines Amtsleiters keine Konsequenzen haben. . Bildnachweis Volker Beck: Angelika Kohlmeier