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Für eine strukturelle Gleichbehandlung im Kulturbereich

Simon Waldenspuhls Rede zur Geschlechtergerechtigkeit im Kulturbereich im Gemeinderat vom 05.02.2019
Foto von Simon Waldenspuhl

Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Horn,

erstmal will ich der Verwaltung danken für die umfassende Aufarbeitung der Fragestellung und die inhaltliche Tiefe der Vorlage. Mit dem Thema Gleichbehandlung von Mann und Frau im Kulturbereich befinden wir uns am Zahn der Zeit.

Ein guter Tag für die Kultur und für Freiburg

Simon Waldenspuhls Rede zur Personalkostenanpassung für freie Träger im Kulturbereich im städtischen Haushalt im Gemeinderat vom 05.02.2019
Foto von Simon Waldenspuhl

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie sie bestimmt wissen, gibt es gesamtgesellschaftlich einen Trend, der sich systematische Kostensteigerung nennt. Es ist ganz simpel, die Lebenshaltungskosten steigen kontinuierlich. Davon sind wir alle betroffen. Die von uns mit festen Arbeitsverträgen bekommen unter anderem auch deshalb in regelmäßigen Abständen Lohnerhöhung. Deshalb steigen für Arbeitgeber auch regelmäßig die Personalkosten. Im Sozialbereich unseres Haushaltes tragen wir diesem Umstand Rechnung.

Die Umbenennung ist eine demokratische Entscheidung

Simons Rede zur Benennung von Straßen, Wegen und Plätzen im Gemeinderat vom 24.07.2018
Die Umbenennung ist eine demokratische Entscheidung

Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrter Herr Oberbürgermeister

die Debatte gibt es hier nun zum dritten Mal. Gerne fasse ich unsere Argumente der letzten beiden Debatten nochmals zusammen, offenkundig gibt es hier viel Redebedarf:

Es sind altbekannte Bedürfnisse, die sich hier zeigen

Simons Rede zum Platz der alten Synagoge im Gemeinderat vom 10.07.2018
Es sind altbekannte Bedürfnisse, die sich hier zeigen

Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

sehr geehrte VertreterInnen der beiden jüdischen Gemeinden,

Die Geschichte des Brunnens ist hinlänglich bekannt und gut aufgearbeitet. Auch die Frage wer in der Vergangenheit was falsch gemacht hat, die ja im Hauptausschuss nochmal aufkam, muss man nicht mehr stellen. Dazu gab es ja hier im Haus auch schon genug Debatten.

Kunst stärker würdigen - mehr als eine Frage des Geldes

Sergios Rede zur Neufassung des Reinhold-Schneider-Preis
Kunst stärker würdigen - mehr als eine Frage des Geldes

Liebe Anwesenden,

Dass der Reinhold-Schneider-Preis eine Überarbeitung benötigt, ist selbstverständlich. Eine Preisverleihung in den drei Sparten Musik, Literatur und Bildende Kunst ist heutzutage nicht mehr zeitgemäß. Als einziger Kunstpreis Freiburgs lastet eine ungeteilte Verantwortung auf dem Reinhold-Schneider-Preis, Künstler seitens der Stadt zu ehren. Da Kunst und Kultur in Freiburg eine besonders wichtige Rolle einnehmen, ist es richtig und nötig, diesen Preis aufzuwerten.

Jüdisches Leben ist und bleibt fester Bestandteil dieser Gesellschaft, dieser Welt und das wird sich niemals ändern.

Simons Rede anlässlich der Chanukkafeierlichkeiten mit Überlebenden der Shoa in der Synagoge der Israelitischen Gemeinde Freiburg
Jüdisches Leben ist und bleibt fester Bestandteil dieser Gesellschaft, dieser Welt und das wird sich niemals ändern.

Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Überlebende der Shoa,
Liebe Angehörige,

ich freue mich sehr, dass Sie heute ihren Weg hierher in den Veranstaltungssaal der hiesigen israelitischen Gemeinde gefunden haben, um gemeinsam mit weiteren BürgerInnen dieser Stadt den dritten Tag des Chanukkas Festes zu feiern. 

Straßennamen sind Ehrungen, Mord verjährt nicht.

Simon Waldenspuhls Rede zur Umbenennung der Rennerstraße
Straßennamen sind Ehrungen, Mord verjährt nicht.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,
sehr geehrter Herr Erster Bürgermeister,

Wir freuen uns, dass es mit der Umbenennung der Straßen voran geht. Das ist ein wichtiger Baustein für eine vernünftige Erinnerungskultur in dieser Stadt. Damit könnte ich meine Rede schon wieder beenden, aber es drängt mich, noch ein paar Minuten zum Antrag der Freien Wähler, dem Schreiben die uns bezüglich der Rennerstraße erreicht haben und der generellen inhaltlichen Debatte zu reden.

Das Jubiläumsfest braucht Ecken und Kanten

Simons Rede zum Thema "Stadtjubiläum 2020"
Das Jubiläumsfest braucht Ecken und Kanten

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrter Herr Erster Bürgermeister,

die Konzeption des Stadtjubiläums hat ja nicht besonders gut angefangen. Die Posse um die Intendantin Mundel haben in Teilen der Freiburger Bevölkerung für reichlich Unmut gesorgt. Nach der Entscheidung des Gemeinderates für eine Budgetierung auf 3 Millionen und diverser Sitzungen der Begleitgruppe, sind wir nun beim zweiten Versuch.

In dieser Stadt gibt es keinen Raum für mörderischen Nationalstolz

Sergios Rede zur Debatte um das Siegesdenkmal im Gemeinderat am 26.09.2017
In dieser Stadt gibt es keinen Raum für mörderischen Nationalstolz

Hallo Liebe Anwesenden,

ich bin nicht überrascht, aber wieder einmal enttäuscht. Ich weiß nicht, ob es einfache Oberflächlichkeit ist oder doch ein oft abgestrittener, aber scheinbar insgeheim wachsender Wunsch nach Patriotismus, der dazu geführt hat, das badische Siegesdenkmal wieder so prominent an den Auslauf der Kaiser-Josefs Straße zu stellen, direkt in das Herz dieser Stadt.