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Es bleibt ein Mieterhöhungsspiegel

Unser Amtsblattartikel vom 01.02.2019
Es bleibt ein Mieterhöhungsspiegel

Seit Januar gibt es den neuen Mietspiegel, der wenig überraschend wieder über dem letzten liegt. Im Durchschnitt steigt der Preis im Vergleich zum letzten Jahr um 3,7%. Die durchschnittliche monatliche Nettomiete aller Wohnungen - unabhängig von Wohnfläche, Baujahr und sonstigen Wohnwertmerkmalen – liegt damit bei 8,56 Euro / m2. Dass der Mietspiegel jedes Jahr steigt ist aber kein Zufall.

Wieviel Personal braucht die Verwaltung?

Amtsblattartikel vom 26.10.2018
Wieviel Personal braucht die Verwaltung?

In weniger als zwei Monaten wird der Haushaltsentwurf für 2019/20 vorliegen. Die Stadträt*innen sollen dann über die Weihnachtspause Gelegenheit haben, auf über 900 Seiten ihre Kontrollfunktion über die Pläne der Stadtverwaltung auszuüben. In den darauffolgenden Beratungen soll dann nachgesteuert, gestaltet, gefordert oder gestrichen werden.

Schulsanierung darf sich nicht nach Denkmalpflege richten

Amtsblattartikel vom 12.10.2018
Schulsanierung darf sich nicht nach Denkmalpflege richten

Auf Druck eines geschlossen stehenden Gemeinderats wurde die Erstellung einer Machbarkeitsstudie zur Sanierung des Westflügels des Lycée Turenne beschlossen. Die JPG-Fraktion setzt sich, wo sie kann, für die Sanierung von Schulgebäuden ein – und das war auch in diesem Fall nicht anders. Dennoch sind die Sorgen der Verwaltung berechtigt, angesichts der Vielzahl anstehender Bauprojekte jetzt ein weiteres anzugehen. Die bereits teure Machbarkeitsstudie wird vermutlich nicht zu dem Ergebnis kommen, dass die Sanierung des Westflügels ein Schnäppchen wird.

Ein klitzekleiner Schritt in die goldrichtige Richtung

Amtsblattartikel vom 28.09.2018
Ein klitzekleiner Schritt in die goldrichtige Richtung

Dass der Oberbürgermeister unserer Stadt am Montag den 24. September einen sechsmonatigen Mieterhöhungsstopp bei der Stadtbau verkündet hat, ist ein kleiner Schritt in die Richtung, die richtig und notwendig ist, um Mieten in Freiburg einigermaßen bezahlbar zu machen.

Mit Steinen gegen Menschen

Amtsblattartikel vom 14.09.2018
Mit Steinen gegen Menschen

Ende Juni ließ die Stadtverwaltung das flache Pflaster unter der Oberaubrücke entfernen und dort große und spitze Steine in unterschiedlichen Höhen setzen. Unsere Anfrage ergab, dass das Ziel der Bauarbeiten tatsächlich ausschließlich darin bestand, „die Einrichtung neuer Lagerplätze an dieser Stelle unattraktiv zu machen“. Zuvor hatte das AföO bereits mehrfach Menschen, die dort einen Schlafplatz gefunden hatten, und ihre Habseligkeiten räumen lassen.

Musikzentrale am Güterbahnhof

Amtsblattartikel
Musikzentrale am Güterbahnhof

Der Proberraummangel in Freiburg ist seit Jahrzehnten ein bekanntes Problem - nun scheint Bewegung in die Sache zu kommen.

Ein Viertel für die Kultur

Amtsblattartikel vom 20.07.2018
Ein Viertel für die Kultur

Ein Viertel für die Kultur

Die untere Haslacher Straße entwickelt sich zunehmend zu einem der wichtigsten Orte für Kunst und Kultur in der Stadt. Etablierte und „subkulturelle“ Kulturszenen existieren hier konfliktarm nebeneinander. Mit dem ArTik/Freizeichen, dem Südufer, der Jazz & Rock Schule, der Hochschule für Kunst, Design und Populäre Musik (HKDM), dem Slow Club, dem Kubus³, dem Cala Theater und weiteren Initiativen, die dort eine Heimat gefunden haben, ist da schon heute Einiges los.

Ein Ort des Gedenkens muss dem Geschehenen angemessen sein

Amtsblattartikel vom 06.07.2018
Ein Ort des Gedenkens muss dem Geschehenen angemessen sein

Der Brunnen auf dem Platz der alten Synagoge kommt nicht aus den Schlagzeilen. Seit der Eröffnung des Platzes vor knapp einem Jahr ist klar, dass es hier ein Interessenkonflikt gibt. Auf der einen Seite FreiburgerInnen und TouristInnen, die bei warmen Temperaturen Abkühlung suchen, und auf der anderen Seite Freiburger BürgerInnen und TouristInnen, die sich der historische Dimension und des Charakters des Brunnens als Gedenkort bewusst sind. Darunter befinden sich nicht wenige, die als Nachfahren einen persönlichen und emotionalen Bezug zu diesem geschichtsträchtigen Ort haben.

Es braucht jetzt auch wirklich einen Politikwechsel

Unser Amtsblattartikel vom 11.05.2018
Es braucht jetzt auch wirklich einen Politikwechsel

Die JPG-Fraktion gratuliert Martin Horn und seinen UnterstützerInnen zu ihrem Erfolg bei der Wahl zum/-r OberbürgermeisterIn. Nach einem intensiven Wahlkampf hoffen wir nun, dass der von Team Horn oft beschworene Wechsel nun auch tatsächlich mit einem echten Politikwechsel einhergeht.

Kostenloser ÖPNV – eine Schnapsidee?

Unser Amtsblattartikel vom 02.03.2018
Kostenloser ÖPNV – eine Schnapsidee?

In den letzten Wochen sind – angeschoben durch Äußerungen aus Berlin – bundesweit Diskussionen um einen kostenfreien öffentlichen Nahverkehr entbrannt. Oberbürgermeister Salomon hat nicht gezögert eine starke Meinung zu präsentieren und die Vision eines für die NutzerInnen kostenfreien ÖPNVs umgehend als Schnapsidee abgetan. Das sehen wir anders.

Gedenkkultur gibt es nicht zum Nulltarif

Unser Amtsblattartikel vom 29.09.2017
Gedenkkultur gibt es nicht zum Nulltarif

Der Platz der alten Synagoge ist ein zentraler Punkt in der Erinnerungs- und Gedenkkultur Freiburgs. Der Umgang der Stadtverwaltung mit den Funden der Mauerreste des zerstörten Gotteshauses, die zunächst mangelnde Einbeziehung der jüdischen Gemeinden Freiburgs, die Eröffnung des Platzes am Schabbat und die aktuelle Gestaltung des Mahnmals lässt den Betrachter zweifeln, ob es hier nicht an der nötigen Sensibilität gegenüber dem jüdischen Erbe in Freiburg mangelt.

Ehre nur, wem Ehre gebührt

Die Debatte um die Umbenennung der teilweise unsäglichen Straßennamen in Freiburg ist wichtig und darf nicht aufhören. Wir von JPG sehen Straßennamen als eine Ehrung an und fordern daher weiterhin, dass auch die Straßen der B-Kategorie umbenannt werden.
Ehre nur, wem Ehre gebührt

Eine Ideologie wie der Antisemitismus ist mehr, als einfach nur ein Teil einer Persönlichkeit. Eine solche Haltung begründet ein ganzes Weltbild und alles kann davon berührt werden: Die Wahl des Lieblingsvereins, der eigenen Freunde oder einer Partei. Sie muss sich aber nicht in allen Bereichen des Lebens niederschlagen. So gibt es viele Beispiele von erklärten AntisemitInnen, die jüdische FreundInnen hatten. Wir können die Menschen nicht mehr kennenlernen, wir können sie nur anhand ihrer Äußerungen und Taten bewerten.

Die Reste der Synagoge erhalten und Gedenken leben!

Wie sollte die Stadt mit den Funden am Platz der Alten Synagoge umgehen?
Die Reste der Synagoge erhalten und Gedenken leben!

Um eine angemessene Erinnerungskultur zu gewährleisten, sollte die Geschichte des Platzes ihren Widerhall in dessen Ästhetik finden. Daher sollten die Überbleibsel der Synagoge sichtbar und konfrontativ in den Platz integriert werden. Die Funde der Mauerreste bewirken eine neue Situation, die, in Anbetracht ihres emotionalen und geschichtlichen Hintergrunds, in Ruhe bewertet werden muss. Es muss Zeit genug bleiben um neue Vorschläge für die Platzgestaltung zu entwickeln, diese zu prüfen und Expertenmeinungen zu Möglichkeiten der Restaurierung einzuholen.

Erweiterung und Entwicklung - JPG unterstützt ausnahmslos alle Flächen der ProWo

JPG-Amtsblattartikel vom 21.10.2016
Erweiterung und Entwicklung - JPG unterstützt ausnahmslos alle Flächen der ProWo

Freiburgs größtes Problem bleibt der hochpreisige Wohnungsmarkt. Hohe Mieten werden zum Ausschlusskriterium, wenn nach Abzug der monatlichen Kosten für Unterkunft nicht ausreichend Geld für die gesellschaftliche Teilhabe bleibt. Oftmals bleibt dann nur der Wegzug ins Umland. In entgegengesetzter Richtung findet ein Zuzug kaufkräftigerer MitbürgerInnen statt. Beide Entwicklungen sind aus gesellschaftspolitischer Sicht äußerst besorgniserregend. Wir müssen daher dringend mehr Wohnraum entwickeln. Allem voran fehlt es an gefördertem Wohnraum.