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Ein Frauen-Nachttaxi für Freiburg

Andere Städte machen es vor.
Ein Frauen-Nachttaxi für Freiburg

Viele Frauen, die in Freiburg ausgehen, fühlen sich unsicher, wenn sie an den nächtlichen Heimweg denken. Dies ist keine neue Entwicklung, aber die beiden furchtbaren Sexualstraftaten der letzten Monate haben diesen Umstand wieder sichtbarer gemacht und – nicht zuletzt durch die sensationsheischende Berichterstattung der Badischen Zeitung – auch verstärkt. Die Bedrohung durch sexuelle Gewalt kann gerade nachts viele öffentliche Orte für Frauen zu angstbesetzten Räumen machen.

Ehre nur, wem Ehre gebührt

Die Debatte um die Umbenennung der teilweise unsäglichen Straßennamen in Freiburg ist wichtig und darf nicht aufhören. Wir von JPG sehen Straßennamen als eine Ehrung an und fordern daher weiterhin, dass auch die Straßen der B-Kategorie umbenannt werden.
Ehre nur, wem Ehre gebührt

Eine Ideologie wie der Antisemitismus ist mehr, als einfach nur ein Teil einer Persönlichkeit. Eine solche Haltung begründet ein ganzes Weltbild und alles kann davon berührt werden: Die Wahl des Lieblingsvereins, der eigenen Freunde oder einer Partei. Sie muss sich aber nicht in allen Bereichen des Lebens niederschlagen. So gibt es viele Beispiele von erklärten AntisemitInnen, die jüdische FreundInnen hatten. Wir können die Menschen nicht mehr kennenlernen, wir können sie nur anhand ihrer Äußerungen und Taten bewerten.

Die Reste der Synagoge erhalten und Gedenken leben!

Wie sollte die Stadt mit den Funden am Platz der Alten Synagoge umgehen?
Die Reste der Synagoge erhalten und Gedenken leben!

Um eine angemessene Erinnerungskultur zu gewährleisten, sollte die Geschichte des Platzes ihren Widerhall in dessen Ästhetik finden. Daher sollten die Überbleibsel der Synagoge sichtbar und konfrontativ in den Platz integriert werden. Die Funde der Mauerreste bewirken eine neue Situation, die, in Anbetracht ihres emotionalen und geschichtlichen Hintergrunds, in Ruhe bewertet werden muss. Es muss Zeit genug bleiben um neue Vorschläge für die Platzgestaltung zu entwickeln, diese zu prüfen und Expertenmeinungen zu Möglichkeiten der Restaurierung einzuholen.

Erweiterung und Entwicklung - JPG unterstützt ausnahmslos alle Flächen der ProWo

JPG-Amtsblattartikel vom 21.10.2016
Erweiterung und Entwicklung - JPG unterstützt ausnahmslos alle Flächen der ProWo

Freiburgs größtes Problem bleibt der hochpreisige Wohnungsmarkt. Hohe Mieten werden zum Ausschlusskriterium, wenn nach Abzug der monatlichen Kosten für Unterkunft nicht ausreichend Geld für die gesellschaftliche Teilhabe bleibt. Oftmals bleibt dann nur der Wegzug ins Umland. In entgegengesetzter Richtung findet ein Zuzug kaufkräftigerer MitbürgerInnen statt. Beide Entwicklungen sind aus gesellschaftspolitischer Sicht äußerst besorgniserregend. Wir müssen daher dringend mehr Wohnraum entwickeln. Allem voran fehlt es an gefördertem Wohnraum.

Jedem Ende wohnt ein Anfang inne

Zur Sitzung des Gemeinderates am 27.09 ist Stadtrat Coinneach McCabe nach 12 Jahren aus dem Amt des Gemeinderates ausgeschieden.
Monika Stein und Coinneach McCabe

Als erster direkt gewählter Nicht-Deutscher hatte Coinneach McCabe seit 2004 durchgehend einen Sitz im Gemeinderat inne, bis 2008 als Teil der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen und seitdem als Mitglied der Grünen Alternative Freiburg. Während dieser Zeit war er insbesondere in den Feldern der Integrations-, Sozial-, Umwelt- und Kulturpolitik tätig, außer im Gemeinderat auch im Ausländerbeirat, dessen stellvertretenden Vorsitz er von 1999 bis 2004 bekleidete.

Männerkult im Damenbad

Männerkult im Damenbad

Wie die Badische Zeitung letzte Woche berichtet hat, soll die Aufsicht im Damenbad des Lorettobades in Zukunft von männlichem Personal übernommen werden. Auslöser für diesen Schritt seien eskalierende Konflikte zwischen angestammten Besucherinnen und anreisenden Gruppen. Diese Konflikte wollen wir nicht bewerten, da uns nicht genügend Informationen vorliegen, um zu einer adäquaten Einschätzung kommen zu können.

KiTa-Plätze müssen bezahlbar sein!

Diese Woche hat der Gemeinderat über eine Erhöhung der Elternbeiträge in Kindertageseinrichtungen abgestimmt.
KiTa-Plätze müssen bezahlbar sein!

Um dieses wichtige Thema besser bewerten zu können, hat die JPG-Fraktion bereits im Mai, als Resultat eines Gesprächs mit dem Gesamtelternbeirat der Kindertagesstätten, eine Anfrage zur Situation der Freiburger KiTas gestellt. Diese wurde, nach erneuter Aufforderung, sieben Wochen später zwar beantwortet, jedoch wurden manche Fragen gänzlich ignoriert und andere nicht ausreichend beantwortet.

Geht doch! Das Haus der Jugend wird saniert

Amtsblattartikel vom 15.7.2016
Geht doch! Das Haus der Jugend wird saniert

Am vergangenen Dienstag hat der Gemeinderat einstimmig die dringend benötigte Sanierung des Haus der Jugend genehmigt. Für JPG und insbesondere unsere Stadträte von Junges Freiburg ist das ein Meilenstein, schließlich handelte es sich hierbei um eine zentrale Forderung des letzten Wahlprogramms. Aber mehr noch: Der Forderung nach einem angemessenen Beteiligungskonzept für Jugendliche im Sanierungsverfahren stimmte der Gemeinderat vergangenen Oktober ebenfalls mit großer Mehrheit zu.

Fairplay geht anders, Herr Salomon!

Letzten Dienstag hat Nordirland mit 1:0 gegen Deutschland verloren. Dieter Salomon ist dagegen einer Schlappe knapp entgangen, indem er die Entscheidung über die Zukunft des ArTik kurzerhand abgesetzt hat. Das wäre wohl auch für unsere nordirischen Freunde die bessere Taktik gewesen.
Wenn ich Nordirland wäre, hätte ich das Spiel einfach abgesetzt.

Lukas Mörchen (Fraktionsvorsitzender) sagt dazu: „Wir sind sauer. Eine schnelle Entscheidung für einen neuen Standort ist wichtig, damit die Zahnräder der Jugend- und Subkultur weiterlaufen und nicht einrosten.“

Nachtruhe im Wald

Amtsblattartikel
Nachtruhe im Wald

Wenn der Lärm von spielenden Kinder den Erwachsenen zu laut wird, folgt nicht selten die Aufforderung: ”Geht in den Wald, da könnt ihr Lärm machen so viel ihr wollt!“ Zu blöd, dass man dieser Bitte nun auch nicht mehr nachkommen kann, da sonst ein saftiges Ordnungsgeld droht. Seit Mittwoch gilt eine neue Polizeiverordnung zum Verhalten im Wald.

Intransparenz und fehlendes Wohlwollen der Verwaltungsspitze

Seit eineinhalb Jahren sucht das ArTik nach einem neuen Standort, da es aufgrund des Umbaus am Siegesdenkmal aus der bisher optimal nutzbaren Unterführung ausziehen muss.
Foto Amtsblatt

Das ArTik, erst vor wenigen Tagen in das ADAC-Gebäude umgezogen, steht auf der Straße, sobald der befristete Vertrag mit der FSB ausläuft. Seitens der Stadtverwaltung wird auch keine Übergangslösung vorgeschlagen. Offensichtlich ist die Verwaltung nicht gewillt oder nicht in der Lage einen neuen Standort zu ermöglichen. Für den Umbau des ADAC-Gebäudes lag eine Kostenschätzung von 400.000 € vor. Nun ist aber von bis zu 900.000 € die Rede und der Standort soll verworfen werden. Wie kann ein solcher "Schätzfehler" zustande kommen?

Sozialpolitik aus den 90er Jahren?

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Wie der Gemeinderat nächste Woche voraussichtlich beschließen wird, gründet die Stadt Freiburg ein Amt für Migration und Integration (AMI). Dieser Schritt ist begrüßenswert und längst überfällig, sind die Forderungen nach einem für diesen Bereich zuständigen Amt doch Jahrzehnte alt. Dass dieses Amt gerade jetzt gegründet wird, liegt in der gegenwärtigen Flüchtlingssituation begründet und stellt einen Versuch dar mit dieser umzugehen.

Die Chancen, die Dietenbach bietet, auch nutzen!

Ein neuer Stadtteil bietet eine Chance, der Idee einer Stadt für alle Menschen, die in ihr wohnen wollen, ein Stück näher zu kommen.
Die Chancen, die Dietenbach bietet, auch nutzen!

Eines von Freiburgs dringlichsten Problemen ist der angespannte Wohnungsmarkt: Menschen mit niedrigem Einkommen, SozialhilfebezieherInnen oder auch Studierende sind in Freiburg durch die hohen Mietpreise gezwungen ins Umland abzuwandern, was eine echte soziale Durchmischung Freiburgs bedroht. Zusätzlich brauchen wir auch endlich ausreichend Wohnraum für Geflüchtete, um eine menschenwürdige Unterbringung dauerhaft sicherzustellen.

Sexismus kann nicht mit Rassismus bekämpft werden

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Die Berichterstattung über vermeintliche Eintrittsverbote für Flüchtlinge in Freiburger Clubs hat für viel Wirbel gesorgt. Unabhängig von den Intentionen der ursprünglich betroffenen Betreiber ist so ein Diskurs darüber entstanden, ob ein derartiges Vorgehen möglich wäre.

Homophobie bedroht Menschen, auch in Freiburg

Immer wieder kommt es im als tolerant geltenden Freiburg zu gewalttätigen Übergriffen auf Homosexuelle.
Homophobie bedroht Menschen, auch in Freiburg

Solche Gewalttaten sind nur die Spitze des Eisberges, denn wer ihre oder seine Homosexualität in der Öffentlichkeit auslebt, wird mit Sicherheit von dem einen oder anderen dummen Kommentar oder einer bedrohlichen Situation berichten können. Ebenfalls wird er oder sie ungefähr wissen, welche Orte der Stadt eher zu meiden sind und wo die eigene Homosexualität lieber versteckt gehalten werden sollte. Das verhindert zwar Übergriffe, aber auf Kosten der individuellen Freiheit.

Freiburger Widersprüche

Im nächsten Gemeinderat am 27.10. wird es wieder einmal einen Top zu Freiburgs Städtepartnerschaften geben, unter anderem mit einem Beitrag zu Isfahan. Schon immer fragen wir uns, warum Freiburg eine Städtepartnerschaft mit einer Stadt eingeht, die dem Image Freiburgs so diametral entgegensteht.

Sergios Rede zur Sanierung des Haus der Jugend

Sergios Rede zur Sanierung des Haus der Jugend

"Ich freue mich, dass die Grundsanierung des Hauses der Jugend nun beschlossen wird und das Haus der Jugend seinen hervorragenden Standort in Innenstadtnähe behalten wird. Ich möchte an dieser Stelle noch einmal auf die Dringlichkeit einer baldigen und möglichst zügigen Grundsanierung hinweisen, da eine Einschränkung der Nutzung aufgrund des fehlenden Brandschutzes für ein stark frequentiertes Jugendhaus wie das HDJ zu einer Einschränkung unzähliger Angebote führen würde.

Schulentwicklung in Freiburg – Wir stehen vor großen Herausforderungen

Der stetige Einwohnerzuwachs in Freiburg stellt die Schullandschaft schon seit Jahren vor große Herausforderungen. Hinzu kommen Veränderungen im Schulwahlverhalten der Eltern und Schüler*innen, vor allem durch die Abschaffung der verbindlichen Grundschulempfehlung und durch das Wegfallen der Werkreal- und Hauptschulen. Prognostiziert sind weiterhin steigende Schülerzahlen, wobei Gymnasien den größten Zuwachs verzeichnen. Aber auch Realschulen werden künftig vor der Herausforderung wachsender Zugangszahlen stehen.