So geht Jugendbeteiligung!

Unser Amtsblattartikel vom 02.02.2018
So geht Jugendbeteiligung!

Jedes Jahr wird der 8er-Rat unter Begleitung des Jugendbüro Freiburgs gebildet. Rund siebzig 8. Klässler*innen aus drei verschiedenen Schulen haben vergangenen Freitag ihre Projekte vorgestellt. Anwesend waren Vertreter von Stadtverwaltung, ehrenamtlichen Vereinen und Politik, denen die Jugendlichen ihre Anliegen und Ideen vortrugen.

Unser JPG-Fraktionsvorsitzende Lukas Mörchen (Junges Freiburg) war bei der Konferenz des 8er-Rats vertreten. Er erklärt: „Die Konferenz hat mir mal wieder gezeigt, wie wichtig es ist, Jugendlichen eine Stimme zu geben. Auch im 3. Jahr des 8er-Rats bin ich begeistert von den Ideen und Forderungen der Jugendlichen!“

„Die Forderungen nach freiem WLAN in Innenstadt und Straßenbahnen, mehr und bessere Skatemöglichkeiten, sowie gute und sichere öffentliche Sportplätze, unterstütze ich vollkommen und stehe den 8er-Rät*innen selbstverständlich als Ansprechpartner und Unterstützer zur Seite.“, betont Lukas Mörchen. Auch die Forderung nach besseren Einkaufsmöglichkeiten höre er nicht zum ersten Mal, doch da gebe es wenig kommunalpolitische Stellschrauben.

Des Weiteren wurde die Forderung nach einer Trampolinhalle in Freiburg von drei Gruppen vorgetragen und andere 8er-Rät*innen setzen sich für „Naturschutz“, „Handy in der Schule“, „Bessere Busverbindungen“ und „Späteren Schulstart“ ein. Im weiteren Verlauf des Schuljahres wird der 8er-Rat sich weiter mit seinen Forderungen beschäftigen und Projekte durchführen, um ihre Ideen voranzubringen. Letztlich werden die Projekte an sogenannte Pat*innen aus der Politik übergeben, die sich für die weitere Umsetzung der Forderungen verpflichten. Bisher wurden zahlreiche Vorschläge aus den Reihen der vergangenen 8er-Räte positiv aufgenommen.

„In den vergangenen Jahren konnten sich bereits zahlreiche 8. Klässler*innen am 8er-Rat beteiligen und dadurch politisch bilden. Der 8er-Rat darf allerdings nicht auf jährlich 3 Schulen bzw. Klassen beschränkt sein und muss in Zukunft ausgeweitet werden, um mehr Jugendliche zu erreichen. Für den entsprechenden Zuschuss an das Jugendbüro werden wir uns spätestens in den nächsten Haushaltsverhandlungen einsetzen!“, so Sergio Schmidt, ebenfalls Stadtrat für Junges Freiburg.