Es geht darum, wie wir in der Welt, die sich durch den Einfluss der Menschen verändert, gut leben können

Monikas Rede zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels im Stadtkreis Freiburg im Gemeinderat vom 10.07.2018
Es geht darum, wie wir in der Welt, die sich durch den Einfluss der Menschen verändert, gut leben können

Herr Oberbürgermeister, 
Frau Umweltbürgermeisterin, 
meine Damen und Herren,
wie beim vertagten Punkt Biodiversität geht es darum, wie wir in der Welt, die sich durch den Einfluss der Menschen verändert, gut in einer Stadt leben können. Der Klimawandel sorgt dafür, dass die Temperatur ansteigt, dass es vermehrt Starkregen gibt und auch die Vermehrung starker Stürme, die in der Vorlage nicht benannt wurde, sind eine Folge des Klimawandels.

Um in unserer Stadt dennoch gut leben zu können, muss einiges getan werden. Einiges davon haben Sie in der Vorlage erwähnt – Dach- und Fassadenbegrünung – mit dem positiven Effekt für Insekten – Verschattung von innerstädtischen Aufenthaltsräumen – hier muss ich die Aufzählung dann doch unterbrechen, um an den einen, großen, sehr belebten und sehr neu eröffneten Platz in der Stadtmitte zu erinnern: Den Platz der alten Synagoge.

Am 10. Juni hatten wir in Freiburg das wunderbare Event „Freiburg stimmt ein“. Ich war kurz nach 18 Uhr auf dem Platz der alten Synagoge und habe ein Foto gemacht, weil ich mich so geärgert habe und es den Fehler, oder zumindest Nachbesserungsbedarf bei der Platzgestaltung so deutlich zeigt. Es war nach 18 Uhr und es war so heiß, dass nur wenige Menschen in der Sonne waren. Alle anderen haben sich in den wenigen Schattenräumen, die der Platz bietet, gedrängt. Mir war es ehrlich gesagt im Schatten immer noch zu heiß, sodass ich nach 20 Minuten weitergezogen bin – in den Stadtgarten. Dort war es deutlich kühler, weil nicht komplett mit Steinen ausgelegt – und es ließ sich für mich sogar wieder in der Sonne aushalten.

Sie schreiben in der Vorlage von dem Anspruch, dass innerstädtische Aufenthaltsräume im Freien verschattet werden sollten. Schön wäre es, wenn das ab jetzt direkt in unsere Planungen einfließen würde und wenn wir am Platz der alten Synagoge auch in diesem Punkt auch nachbessern würden. Aber zum Rest des Platzes wird ja später sowieso noch eine Diskussion geführt werden.

Die anderen Maßnahmen, die Sie nennen, sind sinnvoll und unterstützenswert. Daher nehmen wir diese Vorlage aus vollem Herzen positiv zur Kenntnis und hoffen sehr, die Stelle des/der Klimaadaptionsmanagers/in (schön wäre es gewesen, in der Vorlage auch die weibliche Form zu finden) im Haushaltsentwurf wieder zu finden.

Vielen Dank.