Unser Ziel sollte sein, dass bei uns in Freiburg möglichst wenige Kinder in Armut aufwachsen müssen

Monikas Rede zum Freiburger Sozialbericht im Gemeinderat vom 10.07.2018
Unser Ziel sollte sein, dass bei uns in Freiburg möglichst wenige Kinder in Armut aufwachsen müssen

Herr Oberbürgermeister,

meine Damen und Herren,

ich möchte es kurz machen, weil mein Vorredner Lothar Schuchmann schon die wichtigsten Punkte genannt hat.

Aber an einer Stelle möchte ich doch auch auf meine Vorrednerin Frau Federer eingehen, dass wir in einer Stadt leben, in der es sich gut leben lässt. Für viele ja, aber nicht für alle!

Die Fortschreibung des Sozialberichts zeigt uns die dringend notwendigen Baustellen in der Freiburger Sozialpolitik.

Immer noch sind viele Kinder von Armut betroffen – Herr Schuchmann ist da ja gründlich drauf eingegangen. Doppelt so viele Kinder sind betroffen wie Erwachsene, was ihnen die Teilhabe am alltäglichen Leben erschwert. Auch wenn wir und auch der Bund mit verschiedenen Maßnahmen versuchen, für diese Kinder die Chancen zu verbessern, können wir uns damit nicht zufrieden geben. Unser Ziel sollte sein, dass bei uns in Freiburg möglichst wenige Kinder in Armut aufwachsen müssen.

Weiterhin zeigt der Bericht die enorm gewachsene Zahl der wohnungssuchenden Haushalte, die sich in den letzten 10 Jahren bis zur letzten Erhebung der Zahlen für diesen Bericht auf 1455 Haushalte fast verdoppelt hat und heute sicherlich noch höher ist – unsere wichtige Aufgabe, bezahlbaren Wohnraum schnell und nicht erst in etlichen Jahren zu schaffen, wird uns hier deutlich vor Augen geführt.

Aber auch alle anderen Baustellen wie Quartiersarbeit und weitere Konsequenzen, die wir aus dieser Vorlage ziehen müssen und die sich uns sozialpolitisch stellen, können wir in der nächsten Zeit diesem ausführlichen Bericht entnehmen.

Vielen Dank daher nochmal für die Erstellung dieses umfangreichen Zahlen- und Nachschlagewerks!

Vielen Dank.