Ein Viertel für die Kultur

Amtsblattartikel vom 20.07.2018
Ein Viertel für die Kultur

Ein Viertel für die Kultur

Die untere Haslacher Straße entwickelt sich zunehmend zu einem der wichtigsten Orte für Kunst und Kultur in der Stadt. Etablierte und „subkulturelle“ Kulturszenen existieren hier konfliktarm nebeneinander. Mit dem ArTik/Freizeichen, dem Südufer, der Jazz & Rock Schule, der Hochschule für Kunst, Design und Populäre Musik (HKDM), dem Slow Club, dem Kubus³, dem Cala Theater und weiteren Initiativen, die dort eine Heimat gefunden haben, ist da schon heute Einiges los.

Das Gebiet hat aus unserer Sicht vielversprechende Voraussetzungen für eine Entwicklung, hin zu einem ausgewiesenen Kulturviertel. Es ist zu Fuß gut von der Innenstadt, sowie vom Hauptbahnhof zu erreichen. Es ist nur dünn besiedelt, und befindet sich mit dem E-Werk, der Bar am Funkeneck, dem Theater der Immoralisten auf der gegenüberliegenden Dreisamuferseite in inspirierender Nachbarschaft. Die beiden Gebiete bilden eine Kulturspange.

Eine Entflechtung von Quartiersnutzungen bedeutet Klarheit für alle Parteien, Kulturschaffenden, deren Gäste, sowie Bewohner*innen und Wohnungssuchende. Eine von politischer Seite festgeschriebene Entwicklungsvorgabe ermöglicht Planungssicherheit für sich ansiedelnde Kulturbetriebe. Mit Blick auf die Lärmdebatte schafft eine entsprechende baurechtliche Ausweisung zudem Rechtssicherheit. Das Quartier könnte mehr Kultur wagen. Zudem könnten sich mittelfristig gewisse Entlastungseffekte für die Innenstadt einstellen.

Wir sehen in dieser Ausgangslage ein großes Potential für dieses kleine Viertel, die gesamte Stadt kulturell zu bereichern. Wir wollen diese Entwicklung gerne unterstützend begleiten und fordern, dass auch die Stadt diesbezüglich tätig wird.

Abstimmungsverhalten im Gemeinderat

Wie angekündigt wollen wir unser Abstimmungsverhalten in den jeweiligen Gemeinderatssitzungen konsequent im Amtsblatt mitteilen. In der letzten Ausgabe war dies wegen Überlänge des Artikels leider nicht möglich. Daher reichen wir diese Informationen hiermit nach.

Gemeinderatssitzung vom 26.06.2018
Zustimmung für die Tagesordnungspunkte (TOPs): 8, 9, 10, 11, 12, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 22, 25, 26, 27, 28 und 29.
TOP 21 haben wir abgelehnt.

Gemeinderatssitzung vom 10.07.2018
Zustimmung für die Tagesordnungspunkte (TOPs): 2, 3, 4, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19 und 20.
Bei TOP 21 haben wir uns enthalten.