Junge Menschen am Nachhaltigkeitsrat beteiligen

In der Gemeinderatssitzung vom 21.10. wurde das Thema "Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen in die Arbeit des Nachhaltigkeitsrates“ behandelt.

Die Stadtverwaltung schlägt vor, verschiedene Jugendorganisationen wie den Schülerrat Freiburg oder den Stadtjugendring gegebenenfalls zu einzelnen Arbeitsgruppen einzuladen. Aus unserer Sicht geeignetere Umweltjugendgruppen wie die Greenpeace-Jugend oder die BUND-Jugend werden in keiner Weise erwähnt. Wir halten es für ausgesprochen wichtig nicht immer nur die selben Gruppierungen zu beteiligen. Gerade beim Thema Nachhaltigkeit wird man in Freiburg schnell fündig und muss nicht nur auf die „üblichen Verdächtigen“ und schon an anderen Stellen beteiligten wie den Schülerrat, den Stadtjugendring oder das Kinder- oder Jugendbüro zurückgreifen.

Warum sollten nicht die, am Thema Interessierteren und mit fachlicher Kompetenz ausgestatteten, jungen Freiburger von Greenpeace, BUND, etc. zu den Arbeitsgruppen des Nachhaltigkeitsrates eingeladen werden? Grundsätzlich begrüßen wir das Vorhaben, junge FreiburgerInnen am Nachhaltigkeitsrat zu beteiligen, dass dabei jedoch nicht weitergegangen und versucht werden soll möglichst oft und viele junge FreiburgerInnen einzubeziehen halten wir für einen Fehler. Zu wichtig ist das Thema Nachhaltigkeit, gerade für uns junge Menschen, die auch noch in der Welt von morgen oder übermorgen leben werden.