PM zum Konzert des Holocaustrelativierers Gilad Atzmon am Freitag den 10.4.2015

Mit großem Erstaunen nehmen wir zu Kenntnis, dass Freitag Abend in Freiburg der Antisemit und Holocaustrelativierer Gilad Atzmon ein Jazz-Konzert in Freiburg gegeben hat, ohne dass es größeres Aufsehen erregt hat. Das war nicht der erste Auftritt Atzmons in Freiburg, schon mehrere Male lud ihn das Café Palestine um Dr. Gabi Weber für Vorträge und Konzerte ein. Da es scheinbar Aufklärungsbedarf um seine Person gibt möchten wir an dieser Stelle auf ein Zitat des Herren hinweisen, welches für sich selbst sprechen dürfte. So schreibt Gilad Atzmon auf seiner Homepage:

„If, for instance, the Nazis wanted the Jews out of their Reich, or even dead, as the Zionist narrative insists, how come they marched hundreds of thousands of them back into the Reich at the end of the war?’ If the Nazis ran a death factory in Auschwitz-Birkenau, why would the Jewish prisoners join them at the end of the war?“
http://www.gilad.co.uk/writings/truth-history-and-integrity-by-gilad-atzmon.html

Sein sonstiges politischen Engagement ist auschließlich darauf gerichtet, den jüdischen Staat Israel zu deligitimieren und anzugreifen. In seinem letzten Buch „the wandering who“ beschreibt er ausführlich eine von ihm halluzuionierte zionistische Weltverschwörung, zählt auf wieviele Juden in Parlamenten sitzen und outet vermeintliche jüdische Thinktanks die die Weltpolitik beherrschen würden. Dazu sagt Simon Waldenspuhl, Stadtrat:

„Das Bild einer weltoffenen Stadt, als welche sich die Stadt Freiburg, wie zuletzt bei der Anti Pegidademo , gerne medienwirksam inszeniert entpuppt sich im Anbetracht der Sachlage, dass so ein Konzert ohne größeren Protest stattfinden kann, als Trugbild. Unwissenheit über das politische Engagement kann zumindest bei dem Veranstalter nicht als Entschuldigung gelten gemacht werden, denn die Ankündigung des Konzertes war mit einer aus Wikipedia entnommenen Biographie verbunden, in welcher die problematische politische Einstellung Gilad Atzmons erwähnt wird.“

Der Veranstalter wurde in einer Mail am Tage des Auftrittes auf sein problematischen Gast hingewiesen, bis jetzt gab es keine Reaktion. Auch wurden frühere Auftritte Gilad Atzmons schon mehrmals öffentlichkeitswirksam thematisiert. Sei es in dem Prozess, welchen die Universität gegen das Café Palestine im Mai 2013 auf Grund der verfassungsfeindlichen Aussagen Atzmons führte, oder in einem desöfteren verteilten Flugblatt der Thementage Antisemitismus Freiburg, in welchem Sie auch weitere Informationen über das politische Werk Atzmons finden. Coinneach McCabe, Stadtrat für die grüne Alternative Freiburg fügt hinzu:

„In Zeiten eines anwachsenden mörderischen Antisemitismus ist das hofieren solcher Ideologen nicht hinehmbar und sollte  Konsequenzen nach sich ziehen“

Für weitere Informationen und Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zu Verfügung.